Aktive Unternehmenssteuerung mit QlikView im Bereich Medizintechnik

Aktive Unternehmenssteuerung mit QlikView im Bereich Medizintechnik

„Bereits kurz nach dem Rollout war klar, dass diese BI-Software aus dem Unternehmen nicht mehr wegzudenken ist. Die jederzeit möglichen Abfragen auf multidimensionaler Ebene und die intuitive Bedienung sind faszinierend.“  

– Kaufmännischer Leiter  

Der Kunde

Seit 1995 beschäftigt sich das Unternehmen mit der Forschung & Entwicklung, der Produktion und der weltweiten Distribution von Medizinprodukten für die minimalinvasive Therapie. Rund 200 Mitarbeiter in der Verwaltungszentrale und zwei Produktionsstätten in Baden-Württemberg garantieren den reibungslosen Ablauf der Unternehmensorganisation. Der Vertrieb erfolgt weltweit in über 60 Länder.  

BI statt Excel

Die für die Erfolgskontrolle sowie Potenzialerkennung notwendige Vertriebsdatenanalysen wurden bislang in Excel erstellt.  

Das Verfahren entsprach aufgrund des hohen Zeitaufwands nicht mehr den gestiegenen Informationsbedürfnissen des Medizinprodukteherstellers.  

Zum Einsatz kommen sollte eine einheitliche BI-Plattform, über die sich die Vertriebsmitarbeiter einen Überblick über Bereiche wie Kundenstruktur, Umsatzstruktur, Bestellrhythmus etc. verschaffen können. Die Software sollte sowohl hinsichtlich der Implementierung und Weiterentwicklung als auch in Bezug auf die Nutzung durch die Anwender unkompliziert und flexibel sein. Wichtig war auch die einfache Anbindbarkeit verschiedener Datenquellen wie ERP-,CRM-Systeme und MS-Office.  

Im Rahmen der Lösungsevaluierung stieß das Unternehmen auf die Analyse- und Reportinglösung QlikView. „Unser Partner Iodata hat uns eine 30-Tage lizenzfreie Komplettversion der Software bereitgestellt und zu Testzwecken die Historie eingespielt“, erinnert sich der Controllingleiter. „Danach war die Entscheidung sehr schnell gefallen, QlikView als neue BI-Lösung einzusetzen.“  

Überzeugt haben sowohl die Basistechnologie als auch die durchdachte Benutzeroberfläche. QlikView bildet die assoziative Natur menschlichen Denkens nach: jeder Anwender kann somit Daten entsprechend seiner eigenen Denkprozesse analysieren.  

Die In-Memory-Architektur von QlikView ermöglicht die Bearbeitung großer Datenmengen und bietet dadurch ein hohes Maß an Interaktivität. Alle Daten werden im Arbeitsspeicher gehalten und sämtliche Berechnungen erfolgen in Echtzeit. 

Binnen einer Woche war QlikView integriert sowie erste Basisapplikationen produktiv gesetzt.  

Schneller mehr wissen

„Fragen nach dem umsatzstärksten Kunden oder dem absatzstärksten Artikel können wir jetzt ad hoc beantworten“, so der Leiter Controlling. „Auch komplexere Fragen, etwa die Gründe von Kunden für oder gegen den Kauf eines Produktes, können wir heute QlikView entnehmen.“  

Begeistert war er von der unkomplizierten Applikationsentwicklung. „Wenn man sich mit der Excel-Logik ein wenig auskennt, kann man auch mit QlikView sehr einfach Abfragen aufbauen.“  

Inzwischen nutzen 90 Mitarbeiter QlikView für diverse Auswertungen von bis zu 35 Millionen Datensätzen.

Einsatzbereiche sind unter anderem: 

  • Vertrieb: Absatz und Umsatz nach Segment, Region, Produkt und Verkäufer, Margen, Jahres- und Budgetvergleich, Trendrechnung, Zielerreichung  
  • Customer Service: Auftragsüberwachungen, Kundeninformationsverwaltung  
  • Einkauf: Preis- und Mengenvergleiche, Volumenanalyse  
  • Disposition: Rohmaterial- bis Fertigwarenüberwachung, Inventarkontrolle  
  • Produktion: Auftragseingänge und Bearbeitungsstatus  
  • Controlling: Bilanzen, GuV, Vorjahresvergleich
  • Finanzbuchhaltung: Forderungsmanagement  

„Wir kommen heute einfacher, flexibler und schneller zu Informationen und haben dadurch einen besseren Überblick sowohl über einzelne Fachbereiche als auch über die Gesamtsituation im Unternehmen. Das ermöglicht uns eine optimierte Steuerung von Kernbereichen wie Disposition, Vertrieb und Produktentwicklung“, fasst der Operative Geschäftsführer zusammen.  

Künftig sind Auswertungen für den Produktionsbereich geplant. Hierzu erfolgt eine Anbindung von QlikView an das Management Execution System (MES) Hydra. Darüber hinaus sind Applikationen für das Personalwesen geplant. 

Unterstützt wird das Unternehmen bei der Weiterentwicklung ebenfalls von der Iodata GmbH, die das Unternehmen bereits seit Jahren als Qlik-Partner betreut. 

Zukünftig möchte das Unternehmen sich produktseitig Richtung Qlik Sense weiterentwickeln. Im Zuge der Migration profitiert das Unternehmen von einfachen technischen Voraussetzungen sowie den Erfahrungswerten der Iodata. 

„Seit der Ablösung unseres Excel-Reportings durch QlikView können wir auf Grundlage einer einheitlichen Informationsbasis über die aktuellen unternehmerischen Herausforderungen und Lösungsansätze sprechen, anstatt erst einmal diskutieren zu müssen, welche Zahlen richtig sind.“ – G.C., Leitung Controlling 

Return on investment

Reduktion des Analyseaufwands Steigerung der Informationstransparenz

Time to value

1 Woche für die Entwicklung und Produktivsetzung erster Applikationen

Lösung im Überblick

Branche: Medizintechnik  

Abteilungen: Vertrieb, Einkauf, Customer Service, Disposition, Produktion, Controlling, Finanzbuchhaltung  

Region: Baden-Württemberg, Deutschland  

Um Datenanalysen schneller, flexibler und auf einer einheitlichen Datenbasis direkt in den Fachabteilungen umsetzen zu können, wollte das Unternehmen das bisherige Excel-Verfahren durch eine Standard-BI-Lösung ersetzen.  

Implementierung von QlikView als Standard-Analysetool und Bereitstellung von Applikationen für 60 Mitarbeiter.

  • Optimierte Steuerung von Disposition, Produktentwicklung, Vertrieb etc. durch höhere Informationstransparenz 
  • Deutlich reduzierter Zeitaufwand für Auswertungen 
  • Detaillierte Analysen analog individueller Benutzeranforderungen (ad-hoc)
  •  Datenquellen: Baan 4 (ERP), Update 7 (CRM), Excel, Hydra 8 (MES) Qlik Partner: Iodata GmbH